Förderpreis für den medizinhistorischen Nachwuchs des Fachverbands Medizingeschichte e.V.

Der Fachverband Medizingeschichte zeichnet ab 2019 jährlich medizinhistorische Forschungsarbeiten junger WissenschaftlerInnen mit dem Nachwuchspreis des Fachverbands Medizingeschichte aus.

 

Der Preis ist mit 500,- € dotiert. Dem Preisträger/der Preisträgerin wird außerdem ein Jahr kostenlose Mitgliedschaft im Fachverband Medizingeschichte gewährt, wenn er oder sie die satzungsgemäßen Voraussetzungen dafür erfüllt.

 

Bewerbung

Vorschlagsberechtigt sind Mitglieder des Fachverbands sowie im Rahmen einer Selbstbewerbung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zur Prämierung kann ein Buch- oder Zeitschriftenbeitrag (keine Monographie, Dissertation oder Abschlussarbeit) vorgeschlagen werden, der in den der Preisverleihung vorausgehenden zwei Kalenderjahren publiziert wurde.

 

Vergabekriterien

Prämiert werden können Arbeiten, die sich bezüglich Exzellenz und Originalität aus den übrigen Arbeiten herausheben und neue Impulse für die Geschichte der Medizin liefern. Der Preis soll ausschließlich an NachwuchswissenschaftlerInnen verliehen werden, die zum Zeitpunkt des Erscheinens eines zur Prämierung vorgeschlagenen Beitrags nicht habilitiert sind. Liegt eine abgeschlossene Doktorarbeit vor, dürfen seit dem Promotionsdatum maximal 5 Jahre vergangen sein. Eine Verlängerung dieser Grenze z.B. aufgrund von Kindererziehung oder Berufstätigkeit außerhalb der Wissenschaft kann im Vorfeld beantragt werden.

 

Bewerbungsverfahren

Eingereicht werden müssen ein kurzer Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang und Publikationsverzeichnis sowie ein Typoskript oder pdf des gedruckten Beitrags. Eine erneute Bewerbung ist nicht möglich.

 

Die Jury

Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand des Fachverbands auf Grundlage der Empfehlung einer Auswahlkommission aus drei Mitgliedern des Fachverbands.

 

An die Vergabe des Preises sind folgende weitere Voraussetzungen geknüpft:

Der Preisträger/die Preisträgerin soll anlässlich der jährlichen Hauptversammlung oder des vorausgehenden Kolloquiums des Fachverbands, bei der der Preis verliehen wird, einen Vortrag zum Thema des prämierten Beitrags halten. Dafür werden vom Fachverband Reisekosten inkl. einer Übernachtung übernommen.

 

Die Bewerbungen sind in gedruckter Form oder elektronisch bis zum 31. Januar 2020 zu richten an den Schriftführer des Fachverbands Medizingeschichte e.V.:

 

PD Dr. Maximilian Schochow
maximilian.schochow@uni-ulm.de

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Universität Ulm
Parkstraße 11

89073 Ulm

PreisträgerInnen (Förderpreis) des Fachverbands Medizingeschichte

2019

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