Nachrufe
Gedenken an verstorbene Mitglieder

 

Prof. Dr. Gerhard Baader (*1928)

 

Ende der 60er Jahre kam der Philologe Gerhard Baader an das Berliner Institut für Medizingeschichte. Er sollte Medizinstudenten die ärztliche Fachsprache beibringen und dem vom ehemaligen Truppenarzt Heinz Görke geleiteten Institut ein wissenschaftliches Profil verleihen. Seine Arbeiten über medizinische Texte von der Antike bis in die Frühe Neuzeit verliehen ihm hohe Anerkennung unter HistorikerInnen. Auf dem Gesundheitstag 1980 forderte Baader, der als Kind einer jüdischen Mutter im Wien der NS-Zeit hatte Zwangsarbeit leisten müssen, eine aktive Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus.
In den folgenden Jahren bildete sich um Ihnen eine große Gruppe von DoktorandInnen. Er förderte die Sozial- und Patientengeschichte, die Geschichte der Pflege und die kritische Wissenschaftsgeschichte. Seinen SchülerInnen blieb er
lebenslang ein Ratgeber. Mehrere Generationen von WissenschaftlerInnen hat er für sein Fach begeistert. An den Sitzungen des Fachverbands Medizingeschichte und an vielen Tagungen nahm er bis zuletzt aktiv teil.
Gerhard Baader hat sein Fach grundlegend verändert. Am Sonntag, den 14. Juni ist er in Berlin gestorben.

Medizinhistoriker und Aktivist Gerhard Baader gestorben, Nachruf, DER STANDARD, 17.06.2020

Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach (*1959)

Sylvelyn Hähner-Rombach verstarb am 6. Januar 2019. Nachruf von Prof. Robert Jütte und Prof. Martin Dinges.
Nachruf von Prof. Karen Nolte.,

Prof. Dr. Dr. Rolf Winau (*1937)

 

Am 15. Juli 2006 starb Rolf Winau. Nachruf von Prof. Volker Hess, Oktober 2006

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